Die TIPO-Patentrecherche als MCP verpacken und in KI einbinden
Heute habe ich die öffentlich zugänglichen Patentinformationen von TIPO (Taiwans Amt für geistiges Eigentum) zu einem MCP verpackt und in KI eingebunden.

Mühsam ist nicht die Funktion, sondern die Kluft zwischen Dokumentation und Wirklichkeit
Ursprünglich wollte ich nur den Rechercheablauf, den ich sonst häufig nutze, ein wenig vereinfachen, doch als ich tatsächlich selbst Hand anlegte, stellte ich fest, dass das Mühsame oft nicht die Funktion selbst ist, sondern die Kluft, die nach wie vor zwischen der offiziellen Dokumentation und den tatsächlich zurückgelieferten Ergebnissen besteht.
Unterwegs tappte ich auch in einige Fallen bei der Umgebungskonfiguration. Besonders nachdem ich alles in eine .mcpb gepackt und in KI installiert hatte, zeigte es unentwegt „Server disconnected“ an, obwohl im Terminal getestet alles einwandfrei lief. Am Ende bestätigte sich, dass die Ursache ein Unterschied im Umgebungspfad war, der beim Starten des MCP verwendet wurde.
Dialogbasierte Abfragen sind in der Nutzung tatsächlich deutlich bequemer
Inzwischen kann ich direkt in KI die Basisdaten eines Falls, verwandte Fälle und den Verlauf des Schriftverkehrs abfragen und auch PDFs veröffentlichter Dokumente herunterladen.
Das Werkzeug selbst ist nicht sonderlich komplex, doch einen Ablauf, der früher das wiederholte Öffnen der Website, das Eingeben von Kriterien und das seitenweise Durchklicken erforderte, auf eine einzige Gesprächszeile einzudampfen, macht die Sache in der Praxis eben doch deutlich bequemer.
Moment mal – während ich so mit KI herumspiele, scheint die Sache immer größere Kreise zu ziehen; wie bin ich nur unversehens zum MCP-Entwickler geworden …