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Der erste Schritt beim Erlernen von PixInsight: Blink, WBPP und ImageIntegration

Vorverarbeitung & Stacking2021.07

Oft schreiben mir Mitbegeisterte und fragen: Wo soll der erste Schritt beim Erlernen von PixInsight beginnen? Dieser Artikel stellt die drei grundlegendsten Schritte zusammen und zieht Einsteigern eine klare Startlinie.

Die drei Schritte

  1. Prüfe deine Aufnahmen mit Blink: Geh Lights, Darks, Flats und Flat Darks (oder Bias) einmal durch.
  2. Kalibriere und registriere die Aufnahmen mit WBPP.
  3. Integriere die registrierten Aufnahmen mit ImageIntegration.

Hast du diese drei Schritte durchlaufen, hast du den ersten Schritt beim Erlernen von PixInsight geschafft.

Kommen dir die obigen Schritte zu abstrakt vor? Ich habe am Beispiel von M51 ein Demonstrationsvideo erstellt, das du begleitend ansehen kannst: https://www.youtube.com/watch?v=b5QVe5c4abo

Ein paar Hinweise

Als Anfänger solltest du nicht den SubframeSelector anstelle von Blink verwenden, um die Bildqualität zu beurteilen. Der SubframeSelector hat viele Fallstricke und eignet sich für Anfänger nicht für die Bildauswahl an vorderster Front.

Viele Anfänger empfinden die Vorverarbeitung als quälend umständlich und denken: Warum nicht einfach alle Dateien in APP werfen und fertig? An diesem Gedanken ist nichts falsch – APP ist wirklich bequem. Aber wenn deine kalibrierten und integrierten Aufnahmen ständig Probleme machen, wirst du froh sein, die Vorverarbeitungsschritte aufgetrennt zu haben. WBPP hat die meisten fehleranfälligen Schritte bereits wegvereinfacht, und was noch schiefgehen kann, sind meist Probleme mit der Aufnahme selbst oder mit den Parametereinstellungen – die Schritte getrennt zu halten macht es also relativ leicht, den Problempunkt aufzuspüren.

Schließlich, ob du nun Neuling oder alter Hase bist: Lights, Darks, Flats und Flat Darks (oder Bias) zu verstehen, ist unverzichtbares Hintergrundwissen für die Bearbeitung astronomischer Aufnahmen. Wenn du diese Dinge als Einsteiger noch nicht verstehst, ist das kein Problem – dieses Grundwissen wird meist in den angehefteten Beiträgen der großen Community-Gruppen ausführlich erklärt, und es lohnt sich sehr, ein wenig Zeit ins Nachholen zu stecken.