本站提供正體中文版。切換到正體中文本站提供简体中文版。切换到简体中文This site is available in English.View in Englishこのサイトには日本語版があります。日本語で表示이 사이트는 한국어로도 제공됩니다.한국어로 보기Este sitio web también está disponible en español.Ver en españolQuesto sito è disponibile anche in italiano.Visualizza in italianoCe site est également disponible en français.Afficher en françaisEste site também está disponível em português.Ver em portuguêsDeze website is ook beschikbaar in het Nederlands.In het Nederlands bekijkenЭтот сайт также доступен на русском языке.Смотреть на русскомयह वेबसाइट हिन्दी में भी उपलब्ध है।हिन्दी में देखेंهذا الموقع متاح أيضًا باللغة العربية.عرض بالعربيةSitus ini juga tersedia dalam bahasa Indonesia.Lihat dalam bahasa IndonesiaBu site Türkçe olarak da mevcut.Türkçe görüntüleTa strona jest dostępna także po polsku.Wyświetl po polskuTrang web này cũng có phiên bản tiếng Việt.Xem bằng tiếng Việtاین وب‌سایت به فارسی هم در دسترس است.مشاهده به فارسی

Angesichts des KI-Zeitalters sind meine Gefühle stets zwiespältig

KI2026.02

Angesichts des KI-Zeitalters sind meine Gefühle stets zwiespältig.

Die faszinierende Seite ist, dass vor mir immerfort ein unerschöpflicher Vorrat an neuem Wissen liegt, so viel, dass die Zeit eines Einzelnen eine derart gewaltige Menge an Information schlicht nicht fassen kann; die ernüchternde Seite aber ist, dass KI uns oft auch auf Umwege führt – sie tut so, als verstünde sie, was sie nicht versteht, sie halluziniert und vermag mitunter bestimmte Vorgänge und Bedeutungen nicht präzise zu erfassen.

Goldener und grauer Sand rieselt langsam durch eine Sanduhr, vor dem Hintergrund filigraner Uhrwerkszahnräder

Ein ganzer Tag, vier Fünftel davon mit Versuch und Irrtum

Heute verbrachte ich viel Zeit damit, mich in ein neues Werkzeug hineinzutasten, um eine alte Methode auszumustern, an die ich mich über die vergangenen zwanzig Jahre gewöhnt hatte, die den heutigen Anforderungen aber nicht mehr genügt. Es war ein Umbruch, dem ich mich stellen musste.

Blicke ich auf den ganzen Tag zurück, so flossen etwa vier Fünftel der Zeit in Versuch und Irrtum und ins Herumtasten, und nur das entscheidende Fünftel war der Teil, der tatsächlich etwas einbrachte. Zwar erreichte ich am Ende reibungslos mein Ziel und sparte für die Zukunft wirklich beträchtlich Zeit, doch das Gefühl, dass jene vier Fünftel an Mühe etwas vergebens aufgewendet waren, wurde ich nicht los.

Wenn sich die Kosten der Umwege einsparen ließen

Ich kann nicht umhin zu denken: Ließen sich diese Umwegkosten einsparen und ganz in Produktivität stecken, dann würde das Wissen, das wir aufnehmen können, gewiss um ein Vielfaches wachsen.

Vielleicht ist genau das die Grenze der KI im gegenwärtigen Stadium. Sie ist schon so mächtig, dass man nicht mehr ohne sie auskommt, und doch noch nicht so ausgereift, dass man ihr voll vertrauen könnte. Doch von einer anderen Seite betrachtet, lässt gerade dieser Zustand des „Noch-nicht-ganz-so-weit“ einen ihre künftige Entwicklung und Reife umso sehnlicher erwarten.

Zwiespalt hin oder her – man muss den Weg dennoch weitergehen.