本站提供正體中文版。切換到正體中文本站提供简体中文版。切换到简体中文This site is available in English.View in Englishこのサイトには日本語版があります。日本語で表示이 사이트는 한국어로도 제공됩니다.한국어로 보기Este sitio web también está disponible en español.Ver en españolQuesto sito è disponibile anche in italiano.Visualizza in italianoCe site est également disponible en français.Afficher en françaisEste site também está disponível em português.Ver em portuguêsDeze website is ook beschikbaar in het Nederlands.In het Nederlands bekijkenЭтот сайт также доступен на русском языке.Смотреть на русскомयह वेबसाइट हिन्दी में भी उपलब्ध है।हिन्दी में देखेंهذا الموقع متاح أيضًا باللغة العربية.عرض بالعربيةSitus ini juga tersedia dalam bahasa Indonesia.Lihat dalam bahasa IndonesiaBu site Türkçe olarak da mevcut.Türkçe görüntüleTa strona jest dostępna także po polsku.Wyświetl po polskuTrang web này cũng có phiên bản tiếng Việt.Xem bằng tiếng Việtاین وب‌سایت به فارسی هم در دسترس است.مشاهده به فارسی

Ein Jahr PixInsight lernen: Es ist gar nicht so „hochgestochen und unzugänglich“, wie man denkt

Notizen2021.05

Vor einem Jahr habe ich mit PixInsight mein erstes Werk fertiggestellt und veröffentlicht. Blicke ich heute zurück, ist es genau ein Jahr her, dass ich angefangen habe, PI zu lernen, und die Stunden, die ich in diesem Jahr in Weiterbildung und Übung gesteckt habe, dürften sich inzwischen auf weit über hundert summieren.

Früher hörte ich in der Community oft, PixInsight sei „hochgestochen und werde nur von wenigen geschätzt“, als wäre es ein Spielzeug für eine Handvoll Auserwählter. Doch nachdem ich tatsächlich Zeit investiert und es benutzt hatte, stellte ich fest, dass dem nicht so ist – nicht wenige Amateurastronomen im Ausland nutzen es, und das oft zusammen mit Photoshop (oder ähnlicher PS-Software). Es ist keine Software, die sich selbstverliebt in Einsamkeit bewundert, sondern ein bereits weithin eingesetztes Werkzeug.

Der Lernprozess dieses Jahres hat mich nach und nach mit vielen der Bearbeitungswerkzeuge in PixInsight vertraut gemacht, die eigens für astronomische Bilder entwickelt wurden. Diese Werkzeuge haben mir eine Menge Zeit gespart, die ich sonst vergeudet hätte – vieles, wofür man in Allzweck-Bildsoftware einen großen Umweg machen muss, um es überhaupt mit Mühe hinzubekommen, lässt sich in PI oft direkter und gezielter erledigen.

Und warum finden trotzdem nicht wenige Gleichgesinnte diese Software schwer zu erlernen? Wenn ich es für mich selbst zusammenfasse, gibt es hauptsächlich einige Gründe:

  1. Man scheut die Ausgabe, um die Software zu kaufen.
  2. Man findet, die bisher gewohnte Software reiche bereits aus.
  3. Man hat keine Zeit zum Fotografieren und daher überhaupt keine Bilder zum Üben zur Hand.
  4. Lehrmaterialien und Kurse sind fast alle auf Englisch, das man nicht versteht – und passende chinesischsprachige Materialien findet man ebenfalls nicht.
  5. Taiwans Nutzer sind größtenteils fortgeschrittene Anwender, sodass Anfänger, wenn sie auf Probleme stoßen, oft niemanden in ihrer Nähe haben, mit dem sie gemeinsam diskutieren und die Sache ergründen können.

Von diesen Punkten sind Punkt 1 und 3 eher eine Frage der persönlichen Entscheidung, doch Punkt 2, 4 und 5 lassen sich mit etwas Mühe durchaus verbessern.

Deshalb habe ich dieses Jahr, neben der weiteren Vertiefung in PixInsight und dem gleichzeitigen Erlernen anderer Bildbearbeitungssoftware, auch begonnen, einige Tutorial-Videos zu produzieren, in der Hoffnung, für die Punkte 2, 4 und 5 ein wenig beitragen zu können – um denen, die noch abwarten, zu zeigen, dass fortgeschrittene Werkzeuge einen Versuch wert sind, um denen, die keine englischen Materialien lesen können, chinesischsprachige Ressourcen zum Nachschlagen an die Hand zu geben, und um Anfängern zu ersparen, weiter allein auf verlorenem Posten zu kämpfen.

Wenn du dich für die astronomische Bildbearbeitung interessierst, bist du herzlich eingeladen, dich der Reihe der PixInsight-Nutzer anzuschließen. Dieser Weg mag anfangs steil erscheinen, doch nachdem ich ihn ein Jahr lang gegangen bin, kann ich sagen: Er ist weit zugänglicher, als man sich vorstellt.