Worauf man achten sollte, wenn man dasselbe Ziel über mehrere Nächte hinweg sammelt
Um in der Deep-Sky-Fotografie ein hochwertiges Ergebnis zu erzielen, muss man oft über mehrere Nächte hinweg eine lange Gesamtbelichtung ansammeln. Aber „dasselbe Ziel an verschiedenen Terminen aufzunehmen“ bedeutet nicht einfach, alle Dateien zusammenzuwerfen und zu integrieren – wenn ein paar Stellen auf dem Weg nicht beachtet werden, kann das das Endergebnis sogar herunterziehen. Im Folgenden stelle ich einige beachtenswerte Punkte zusammen, als Anhaltspunkt für Einsteiger, die lange Integrationszeiten ansammeln möchten.
Sechs zu beachtende Punkte
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Mit Koordinaten-Goto und Plate-Solving dasselbe Ziel anfahren: Stelle sicher, dass du jede Nacht dieselbe Bildausschnittsposition anpeilst.
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Den Rotationswinkel der Kamera dicht beieinander halten: Vermeide durch Winkelunterschiede nicht überlappende Ränder, denn jene nicht überlappenden Randbereiche büßen an SNR ein.
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Lights von verschiedenen Terminen müssen jeweils ihre eigenen Flats verwenden: Wenn zwischen verschiedenen Chargen von Lights die Ausrüstung zerlegt wurde, muss jede Charge zwingend mit den Flats jener Session gepaart werden.
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Darks (einschließlich Flat Darks oder Bias) können gemeinsam genutzt werden: Darks mit gleicher Temperatur, gleicher Belichtungslänge und gleichen Einstellungen lassen sich gemeinsam nutzen. Als Faustregel lassen sich CMOS innerhalb von drei Monaten und CCD innerhalb eines Jahres weiterverwenden.
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Jeder Satz Lights wird mit seinen eigenen Kalibrierungsframes kalibriert: Beim Kalibrieren der Aufnahmen in Software verwendet APP Multi-Session processing, während PI WBPP oder eine manuelle Bearbeitung nutzt.
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Vor der Integration darfst du je nach Belichtungslänge unterschiedliche Gewichte vergeben: In PIs WBPP oder in NSG kannst du Lights unterschiedlicher Länge zusätzlich unterschiedliche Gewichte geben, um die SNR des endgültigen integrierten Bildes zu optimieren.
Beherrschst du diese paar Punkte, lassen sich die über die Nächte hinweg angesammelten Daten wirklich in einen Qualitätsgewinn verwandeln – statt gute und problematische Daten zusammenzumischen, sodass sie sich gegenseitig herunterziehen.