Mond-Stacking: der Einsatz von FFTRegistration
Beim Bearbeiten von Mond- und Mondfinsternis-Aufnahmen ist das Ausrichten und Stacken meist die erste Hürde. In diesem Beitrag teile ich die Verbesserung, die ich beim Bearbeiten einer Aufnahme der totalen Mondfinsternis erzielt habe, nachdem ich meinen traditionellen Ablauf gegen das FFTRegistration-Skript von PixInsight getauscht hatte.
Der Ärger mit dem traditionellen Ablauf
Bei dieser Bearbeitung der totalen Mondfinsternis verwendete ich anfangs die traditionelle Methode: zuerst mit AutoStakkert! 3 ausrichten und stacken, danach in PI die RGB-Kanäle zusammenführen und anschließend die drei Kanäle von Hand ausrichten. Dieser Schritt des manuellen Ausrichtens der Kanäle ist sowohl mühsam als auch fehleranfällig.
Später fiel mir ein PI-Skript wieder ein, das ein Gleichgesinnter zuvor erwähnt hatte — FFTRegistration. Also stieg ich auf dieses Skript um, um den Mond auszurichten, und integrierte danach mit ImageIntegration.
Der Ergebnisvergleich


An den Bildern oben lässt sich deutlich erkennen: Das Ergebnis rechts, FFTRegistration in Kombination mit ImageIntegration, ist besser als das links, AutoStakkert! 3 plus manuelles Ausrichten der Kanäle. Zudem braucht FFTRegistration überhaupt kein manuelles Ausrichten der drei Kanäle, was ausgesprochen praktisch ist.
Empfehlung
Wenn du eine große Menge an Mondfinsternis- oder Mond-Aufnahmen ausrichten musst, empfehle ich, das mit dem FFTRegistration von PI zu erledigen; sowohl in puncto Ergebnisqualität als auch Bearbeitungseffizienz ist es einen Versuch wert.