本站提供正體中文版。切換到正體中文本站提供简体中文版。切换到简体中文This site is available in English.View in Englishこのサイトには日本語版があります。日本語で表示이 사이트는 한국어로도 제공됩니다.한국어로 보기Este sitio web también está disponible en español.Ver en españolQuesto sito è disponibile anche in italiano.Visualizza in italianoCe site est également disponible en français.Afficher en françaisEste site também está disponível em português.Ver em portuguêsDeze website is ook beschikbaar in het Nederlands.In het Nederlands bekijkenЭтот сайт также доступен на русском языке.Смотреть на русскомयह वेबसाइट हिन्दी में भी उपलब्ध है।हिन्दी में देखेंهذا الموقع متاح أيضًا باللغة العربية.عرض بالعربيةSitus ini juga tersedia dalam bahasa Indonesia.Lihat dalam bahasa IndonesiaBu site Türkçe olarak da mevcut.Türkçe görüntüleTa strona jest dostępna także po polsku.Wyświetl po polskuTrang web này cũng có phiên bản tiếng Việt.Xem bằng tiếng Việtاین وب‌سایت به فارسی هم در دسترس است.مشاهده به فارسی
M22 Globular Cluster

M22 Globular Cluster

2025
Objekttyp
Sternhaufen
Aufnahmedaten
Planewave CDK20 (f/6.8 version) · Moravian Instruments C5A-100M
Gesamtbelichtungszeit
4.6h

M22 Kugelsternhaufen

M22 ist ein elliptischer Kugelsternhaufen im Sternbild Schütze, etwa 10.600 Lichtjahre von der Erde entfernt. Er ist einer der hellsten Kugelsternhaufen am Nachthimmel, mit einer scheinbaren Helligkeit von etwa 5,1. Der Rote-Riesen-Ast (RGB) von M22 zeigt eine große Farbvielfalt, ähnlich der bei Omega Centauri beobachteten.

M22 ist einer von nur vier bekannten Kugelsternhaufen, die einen Planetarischen Nebel enthalten (die anderen drei sind M15, NGC 6441 und Palomar 6). Dieser Planetarische Nebel wurde 1986 von Gillett und Kollegen anhand von Daten des IRAS-Satelliten entdeckt und 1989 bestätigt. Der Zentralstern des Planetarischen Nebels ist ein blauer Stern, und man schätzt, dass dieser Planetarische Nebel (mit der Bezeichnung GJJC1) erst 6000 Jahre alt ist. Darüber hinaus entdeckten Astronomen 2012 mithilfe des Very Large Array (VLA) in New Mexico und des Chandra-Röntgenobservatoriums zwei Schwarze Löcher in M22 mit einer Masse zwischen dem 10- und 20-Fachen der Sonnenmasse. Diese Entdeckung deutet darauf hin, dass Schwarze Löcher womöglich weniger effizient durch Gravitationswechselwirkungen aus dem Haufen herausgeschleudert werden als bisher angenommen, weshalb man vermutet, dass es in M22 zwischen 5 und 100 Schwarze Löcher geben könnte. Die Wechselwirkungen zwischen Sternen und Schwarzen Löchern könnten den ungewöhnlich großen Kern dieses Haufens erklären.