本站提供正體中文版。切換到正體中文本站提供简体中文版。切换到简体中文This site is available in English.View in Englishこのサイトには日本語版があります。日本語で表示이 사이트는 한국어로도 제공됩니다.한국어로 보기Este sitio web también está disponible en español.Ver en españolQuesto sito è disponibile anche in italiano.Visualizza in italianoCe site est également disponible en français.Afficher en françaisEste site também está disponível em português.Ver em portuguêsDeze website is ook beschikbaar in het Nederlands.In het Nederlands bekijkenЭтот сайт также доступен на русском языке.Смотреть на русскомयह वेबसाइट हिन्दी में भी उपलब्ध है।हिन्दी में देखेंهذا الموقع متاح أيضًا باللغة العربية.عرض بالعربيةSitus ini juga tersedia dalam bahasa Indonesia.Lihat dalam bahasa IndonesiaBu site Türkçe olarak da mevcut.Türkçe görüntüleTa strona jest dostępna także po polsku.Wyświetl po polskuTrang web này cũng có phiên bản tiếng Việt.Xem bằng tiếng Việtاین وب‌سایت به فارسی هم در دسترس است.مشاهده به فارسی

KI-Entrauschen im Vergleich: NoiseXTerminator, Photoshop, Lightroom

Werkzeuge & Hardware2023.04Frühe Notizen

Dieser Artikel beruht auf Notizen aus dem Jahr 2023. Manche der Werkzeuge oder Abläufe wurden inzwischen aktualisiert – behalte das beim Lesen bitte im Hinterkopf.

In den letzten Tagen habe ich ein paar Umwege gemacht und mir endlich ein klares Bild von Adobes KI-Entrauschen in Photoshop und Lightroom verschafft; bei der Gelegenheit vergleiche ich es gleich mit dem in der Astrofotografie gängigen NoiseXTerminator (NXT). Das Fazit vorweg: Die Wirkung des KI-Entrauschens ist ziemlich deutlich (siehe das Ergebnis in Abbildung 1).

Ein Vergleich der KI-Entrauschungsergebnisse von NoiseXTerminator, Photoshop und Lightroom

Testumgebung

Software

  • Photoshop 2023, mit installiertem Adobe Camera Raw 15.3
  • Lightroom 12.3
  • NoiseXTerminator 1.2.2 AI2

Hardware

  • AMD R9-7950X mit nVidia RTX 3060 12G

Aufgenommene Rohdateien: RAW-Dateien einer Panasonic G9

Ein paar Dinge, die mir beim Testen aufgefallen sind

Erstens: Eine entrauschte DNG-Datei muss in Adobe-Software geöffnet werden. Öffnest du eine von Photoshop oder Lightroom erzeugte, entrauschte DNG-Datei in anderer Software (etwa PixInsight oder Affinity Photo), siehst du das Entrauschungsergebnis überhaupt nicht. Für den Vergleich in Abbildung 1 musste ich die DNG-Datei erst als TIFF speichern, bevor ich sie in PixInsight öffnen und den Entrauschungseffekt sehen konnte.

Zweitens: Photoshop und Lightroom nutzen die Ressourcen sehr unterschiedlich. Obwohl beide Produkte desselben Unternehmens sind, unterscheidet sich ihre CPU- und GPU-Auslastung deutlich (siehe Abbildung 2 und 3):

  • Photoshops KI-Entrauschen nutzt die GPU nur teilweise, die Hauptberechnung stützt sich weiterhin auf die CPU, weshalb es langsamer ist und rund 5 bis 7 Minuten dauert (beim Test auf einem Gaming-Laptop konnte es die GPU sogar überhaupt nicht nutzen und musste allein auf der CPU rechnen).
  • Lightroom nutzt hauptsächlich die GPU und ist daher sehr schnell – in etwa unter 10 Sekunden fertig.
  • NXT ist, wie in früheren Tests, bei korrekter Einstellung ebenfalls in unter 10 Sekunden fertig.

CPU/GPU-Auslastung während Photoshops KI-Entrauschen

Die GPU-lastige Ressourcennutzung während Lightrooms KI-Entrauschen

Drittens: Adobes KI-Entrauschen frisst nur Kamera-Rohdateien. Das KI-Entrauschen von Photoshop und Lightroom hat eine wichtige Einschränkung: Es kann nur die Rohdatei einer Kamera (oder eines Smartphones) verarbeiten; FITS-Dateien gekühlter Kameras oder Dateien wie TIFF akzeptiert es nicht. In der Praxis bleibt es damit auf Nutzer beschränkt, die überwiegend Einzelaufnahmen mit einer Digitalkamera machen; für die nach dem Integrieren und ähnlich bearbeiteten Dateien der Astrofotografie ist Adobes KI-Entrauschen nicht zu gebrauchen. Und genau darin liegt der Wert eines Werkzeugs wie NoiseXTerminator, das eigens für Astro-Workflows entwickelt wurde.